Unser Behandlungsspektrum

Von Prophylaxe bis Zahnersatz: Wir bieten die gesamte Bandbreite der modernen Zahnmedizin an, um Ihre Zähne Ihr gesamtes Leben lang gesund und schön zu halten. Erhalten Sie hier einen Überblick über die Formen der Behandlung.

Unsere Schwerpunkte

Prophylaxe: Zähne gesund halten durch die Professionelle Zahnreinigung (PZR)

Wir erkennen und behandeln Probleme wie Karies frühzeitig. So haben Sie immer Freude an Ihren Zähnen.

 

Karies entsteht durch das Zusammenwirken von Bakterien, Zucker, Zeit und Wirt (Zahn). Bakterien der Mundhöhle haften sich innerhalb weniger Stunden nach dem Zähneputzen über bestimmte Speichelproteine an den  Zähnen an (Plaque). Dort beginnen sie, den Zucker aus der Nahrung, zu verstoffwechseln und produzieren dabei, quasi als Abfallprodukt, Säuren. Diese lösen die Zahnhartsubstanz auf und bahnen den Bakterien somit den Weg ins Innere des Zahnes. Es ist deshalb wichtig, diese (weichen) Zahnbeläge mindestens zweimal am Tag mit Hilfe von Zahnbürste, Zahnpasta und Zahnseide zu entfernen.

 

Anders hingegen verhält es sich mit harten Zahnbelägen (Zahnstein) und Verfärbungen, die durch Farbstoffe aus Kaffee, Tee, Nikotin und Rotwein entstehen. Diese können mit Hilfe der frei verkäuflichen Zahnpflegeprodukte zu Hause nicht entfernt werden und müssen deshalb mindestens einmal im Jahr durch eine professionelle Zahnreinigung entfernt werden. In unserer Zahnarztpraxis verwenden wir dabei Ultraschallgeräte, Pulverstrahlgeräte (Airflow) und spezielle Polierpasten. Zusätzlich werden so von unseren speziell geschulten zahnmedizinischen Fachangestellten auch schwer zugägliche Bereiche gereinigt. Außerdem werden Sie während der gesamten Zeit ganz individuell beraten und mit nützlichen Tipps zur Verbesserung der häuslichen Zahnpflege unterstützt.

 

Die Professionelle Zahnreinigung trägt zu einem sehr großen Teil zur Vorbeugung von Karies und Zahnfleischerkrankungen (Parodontitis) bei und reduziert nebenbei ästhetisch unvorteilhafte gelbe und braune Zahnverfärbungen.

Bleichen (Bleaching) verfärbter Zähne

 

Verfärbungen der Zähne können unterschiedlichste Ursachen haben. Zum einen lagern sich im Laufe der Zeit Inhaltsstoffe bestimmter Nahrungsmittel oder Getränke (Kaffee, Tee, Rotwein) auf den Zähnen an. Diese können meist ganz einfach durch eine professionelle Zahnreinigung entfernt werden. Farbstoffe, die sich innerhalb der Zahnsubstanz befinden, werden dabei jedoch nicht entfernt. Relativ häufig sind diese inneren Verfärbungen bei nervtoten Zähnen zu beobachten.

Das Bleaching, im Gegenzug zur professionellen Zahnreinigung, löst Farbstoffmoleküle in der Tiefe des Zahnes und hellt die Zähne somit von innen heraus auf. Dabei müssen verschiedene Faktoren wie zum Beispiel alte Füllungen, Kronen oder Wurzelkanalbehandlungen beachtet werden.

Fragen Sie nach, wir beraten Sie gerne individuell !

Fissurenversiegelung

 

In bestimmten Bereichen der Zähne, wie zum Beispiel den Kauflächen der Backenzähne, stößt die Zahnreinigung an ihre Grenzen. In fiefe Furchen und Grübchen, die für die Borsten der Zahnbürste nicht zugänglich sind, können Bakterien und Mikroorganismen vordringen und dort die Bildung von Karies begünstigen.

 

Um dies zu vermeiden wird für Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr eine Fissurenversiegelung empfohlen. Dabei werden die für die Zahnbürste unzugänglichen Bereiche der Zähne schonend gereinigt und mit einem dünnfließenden Kunststoff aufgefüllt. Voraussetzung dafür ist, dass die zu behandelnden Zähne kariesfrei sind.

Da in den ersten sechs Monaten nach der Behandlung, ein erhöhtes Risiko des Verlustes der Fissurenversiegelung besteht, sollte nach einem halben Jahr ein Kontrolltermin erfolgen.

Parodontitisbehandlung: Zahnbestand sichern

Wir behandeln die Entzündung Ihres Zahnfleisches, um Ihren Zahnhalteapparat zu bewahren.

 

Die Zähne sind über Fasern im Kieferknochen verankert. Bei Zahnfleischerkrankungen werden diese Fasern und der angrenzende Knochen zerstört und der Zahn lockert sich. Zur Entstehung dieser sogenannten Parodontitis tragen zum Großteil Bakterien bei, die sich zunächst am Zahnfleischsaum anheften und sich dann im Laufe der Zeit in dem Raum zwischen Zahn und Zahnfleisch ausbreiten. Dort lösen diese Bakterien eine Entzündungsreaktion aus, die zum Abbau des angrenzenden Knochens und der Fasern des Zahnhalteapparates führt (man spricht in diesem Fall von einer Zahnfleischtasche). Ist dies einmal geschehen, gibt es keine Möglichkeit, den bereits verlorengegangenen Knochen dauerhaft wieder aufzubauen.

 

Aus diesm Grund ist die Verhinderung des Knochenabbaus durch regelmäßige Reinigung sowohl über, als auch unter dem Zahnfleisch, von entscheidender Bedeutung. Bei einer anfänglichen Parodontitis ist es in den meisten Fällen ausreichend, die Ausbreitung der Bakterien durch eine halbjährliche professionelle Zahnreinigung zu verhindern. Befindet sich die Krankheit bereits in einem fortgeschrittenen Stadium, muss die Reinigung zusätzlich in der Tiefe der Zahnfleischtaschen erfolgen. Dazu sind in der Regel zwei Termine notwendig. In besonders schweren Fällen, ist eine unterstützende Antibiotikatherapie unumgänglich. Um dabei die ursächlichen Bakterien gezielt bekämpfen zu können, werden diese zuvor durch einen mikrobiologischen Test ermittelt.

 

Wird die Reinigung gewissenhaft und vor allem regelmäßig durchgeführt, kommt eine Parodontitis in den allermeisten Fällen zum Stillstand.

Parodontitis: Keimbestimmung

 

Es existieren Keime, die agressive und schwere Verläufe der Parodontits begünstigen können. Um dem Behandler Informationen über Art und Verlauf der vorliegenden Erkrankung sowie über sinnvolle Therapieformen geben zu können, kann eine Keimbestimmung erfolgen.

Der Nachweis dieser Keime erfolgt in einem einfachen Verfahren.

Bei diesem, wird aus der Zahnfleischtasche des Patienten mit einer kleinen Papierspitze eine Probe entnommen. Dieser Vorgang wird wiederholt und die Papierspitzen werden gesondert verpackt an ein Labor geschickt.

Dort werden die genauen Keime sowie ihre Anzahl bestimmt. Anhand dessen, stimmt der Behandler seine Therapie ab und wird diese mit dem Patienten besprechen. In einigen Fällen kann neben der herkömmlichen Therapieform noch eine antibiotische Therapie unterstützend angewendet werden.

Leider wird dieses Testverfahren nicht von den Krankenkassen getragen.

Speicheltest

 

In der Mundhöhle des Menschen befinden sich natürlicherweis ca. 900 verschiedene Bakterienarten. Die meisten davon sind unschädlich und sogar lebensnotwendig. Nur wenige dieser Bakterien verursachen Karies, indem sie aus Zucker Säuren bilden, die die Zahnhartsubstanz zerstören. Sind diese Bakterien in der Überzahl vorhanden, so gerät die Mundflora aus dem Gleischgewicht und die Kariesanfälligkeit steigt.

 

Mit einem einfach Test lässt sich Ihr persönliches Kariesrisiko ermitteln. Dazu wird der Speichelfluss durch mehrminütiges Kauen auf einem Kaugummi angeregt. Der dadurch gewonnene Speichel, wird auf einen Teststreifen mit einem speziellen Nährboden aufgetragen und für zwei bis vier Tage in einem Spezial-Behälter gelagert, der den Bakterien optimale Wachstumsbedingungen bietet. Danach kann das Testergebnis einfach abgelesen werden. Anhand Ihres Ergebnisses lässt sich eindeutig bestimmen, ob sich kariesverursachende Keime in großer Anzahl in Ihrem Mund befinden.

Füllungsmaterialien

 

Bei einer Karies wird zunächst der von Bakterien infizierte Bereich des Zahnes entfernt, um deren Ausbreitung in Richtung Zahnnerv zu verhindern. Direkt im Anschluss wird die dabei verlorene Zahnhartsubstanz mit einem geeigneten Material wieder aufgefüllt. Die Wahl des dafür verwendeten Füllungsmaterials orientiert sich vor allem an der Größe des fehlenden Bereichs (Defekt).

Für kleine bis mittelgroße Defekte gibt es ( bei Erwachsenen) zwei Möglichkeiten: Amalgam oder Kunststoff. Im Folgenden finden Sie einige grundsätzliche Informationen zu den beiden Materialien, für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne persönlich zur Verfügung.

 

Im Moment werden von den gesetzlichen Krankenkassen in der Regel nur Amalgamfüllungen vollständig bezahlt. Amalgam ist eine Mischung verschiedener Metalle ( Kupfer, Silber, Zinn und Quecksilber) und ist deshalb silberfarben. Durch chemische Prozesse lösen sich im Laufe der Jahre feinste Partikel aus dem Material, welche über den Verdauungstrakt in den Körper aufgenommen, und zum Teil auch wieder ausgeschieden werden. Vor allem die Belastung des Körpers duch das Quecksilber wird hierbei kontrovers diskutiert. Auch wenn Quecksilber in geringer Menge jeden Tag durch die Luft und Nahrung in den Körper aufgenommen wird, ist es in höherer Dosis giftig. Es gibt allerdings bisher keinen Hinweis auf ein gesundheitliches Risiko durch Amalgamfüllungen, wenn diese sorgfältig bearbeitet werden. Auf Grund der potentiellen Risiken dürfen bei Kindern, Schwangeren und Patienten mit bestimmten Nierenkrankheiten keine Amalgamfüllungen verwendet werden. Auch bei Patienten mit bekannter Amalgamallergie übernimmt die Krankenkasse die Kosten für das Alternativmaterial Kunststoff.

 

Kunststoff ist zahnfarben und wird, anders als das Amalgam, mit einem speziellen Kleber am Zahn befestigt. Der große Vorteil von Kunststofffüllungen ist, dass diese vom Laien optisch normalerweise nicht vom natürlichen Zahn unterschieden werden können. Außerdem wird weitestgehend davon ausgegangen, dass Kunststofffüllungen keine gesundheitsschädigenden Wirkungen auf den menschlicehn Organismus haben.

Die Materialverarbeitung ist jedoch aufwendiger, deshalb ist Kunststoff teurer als Amalgam. Die zusätzlichen Kosten müssen bei gesetzlich versicherten Patienten in der Regel privat getragen werden. Ein weiterer Nachteil liegt darin, dass die Anwendung des Kunststoffs im Mund technisch sehr sensibel ist und unter trockenen Bedingungen erfolgen muss. Ist dies nicht der Fall, ist die Haltbarkeit der Füllungen eingeschränkt. Bei ordnungsgemäßer Anwendung haften Kunststofffüllungen jedoch besser am Zahn als Amalgamfüllungen. An den Schneidezähnen verwenden wir aus ästhetischen Gründen nur Kunststofffüllungen, ohne dafür eine Zuzahlung zu verlangen.

 

Für große Defekte reicht eine einfache Füllung mit Amalgam oder Kunststoff nicht aus, dem Zahn die nötige Stabilität zu geben, um den starken Belastungen des Kausystems dauerhaft zu wiederstehen. In diesen Fällen muss der Zahn mit einem Inlay, einer Teil-, oder einer Vollkrone versorgt werden. Weitere Informationen dazu finden Sie unter der Überschrift Prothetik.

Wurzelkanalbehandlung (Endodontie)

 

Wurzelkanalbehandlungen sind erforderlich, wenn der Zahnnerv (Pulpa) entzündet oder bereits abgestorben ist. Die häufigsten Ursachen dafür sind eine tiefe Karies oder Traumata.

Die Entzündung des Zahnnervs wird häufig von starken Schmerzen begleitet.

Bei diesen Zähnen besteht die Möglichkeit durch eine Wurzelkanalbehandlung den Zahn zu erhalten. Da die Erfolgsprognose einer abgeschlossenen Wurzelkanalbehandlung bei 80 % liegt, wird sie routinemäßig bei nervtoten Zähnen angewendet. Der Erfolg einer Wurzelkanalbehandlung hängt von der Anatomie der Wurzelkanäle ab.

Für eine solche Behandlung sind mehrere Termine erforderlich, zwischen denen ein desinfizierendes Medikament in die Wurzelkanäle eingebracht wird. Dieses Medikament  sowie die antibakteriellen Lösungen, mit denen die Wurzelkanäle während der Behandlung gespült werden, tragen zu einem großen Teil zur Keimreduktion im Inneren des Zahnes bei. Wichtiger ist allerdings, dass die Wurzelkanäle während der Behandlung mit speziellen Instrumenten (Feilen)bearbeitet werden. Diese entfernen infiziertes Gewebe von den Innenwänden der Wurzelkanäle und geben ihnen die nötige Form, um am Ende der Behandlung mit einem kautschukähnlichen Material gefüllt zu werden.

Um zu verhindern, dass sich die gefüllten und gereinigten Wurzelkanäle in Zukunft wieder mit Bakterien aus der Mundhöhle infizieren, muss die Zahnkrone ebenfalls mit einer dichten Füllung versehen werden. Da meist ein Großteil der Zahnkrone verloren gegangen ist, ist die Anfertigung einer Krone aus Stabilitätsgründen unumgänglich.

Um die Wurzelkanalbehandlung ordnungsgemäß durchführen zu können, ist die Anfertigung von Röntgenbildern notwendig.

Prothetik ( Inlays, Teilkronen Vollkronen, Brücken, Prothesen, Stifte, Veneers,Teilprothesen)

 

 

Die Prothetik befasst sich hauptsächlich mit Teilkronen, Vollkronen, Brücken, Stiftaufbauten, Prothesen und Veneers. Gemeinsam ist allen, dass sie von einem Zahntechniker in einem Labor speziell für den jeweiligen Zahn hergestellt werden. Dafür sind mehrere Termine erforderlich, während denen unter anderem ein Abdruck genommen wird. Teilkronen und Kronen ersetzen einen stark zerstörten Zahn. Brücken ersetzen einen fehlenenden Zahn  oder gegebenenfalls auch zwei. Prothesen ersetzen mehrere fehlende Zähne. Stifte werden in manchen Fällen in Kombination mit einer Krone verwendet um die Retentionen zu erhöhen. Veneers sind hauchdünne Keramik- und Kunststoffschalen, die vorne auf die Schneidezähne geklebt werden um die Zähne gleichmäßiger und heller aussehen zu lassen.

Von allen Teilgebieten der Zahnmedizin ist die Prothetik das Komplexeste. Bevor ein ( prothetischer) Zahnersatz hergestellt wird, muss ein genauer Behandlungsplan erstellt werden. Dies erfolgt gemeinsam mit dem Zahnarzt und dem Patienten, denn durch den großen Arbeitsaufwand und die verwendeten Materialien entstehen höhere Kosten als beispielsweise bei einer Füllung.

Diese Kosten müssen im Regelfall zu einem bestimmten Teil vom Patienten privat getragen werden. Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen lediglich einen Festzuschuss , der sich an der Anzahl und dem Zustand der Zähne orientiert.

Für gesetzlich versicherte Personen empfiehlt es sich daher, ein Bonusheft zu führen und die Kontrolluntersuchung jedes Jahrt abstempeln zu lassen.

 

Die in der Prothetik verwendeten Materialien sind ebenso vielfältig. Sie reichen von unedlen Metalllegierungen bis hin zu Goldlegierungen und von Kunststoff bis hin zu Keramiken. Außerdem werden häufig verschiedene Materialien in einem Zahnersatz kombiniert, wie das zum Beispiel häufig bei Kronen der Fall ist. Dabei besteht der Innnere, dem Zahn anliegenden Anteil der Krone aus Metall, welches nach außen hin von einer Schicht Keramik verdeckt wird. Somit werden die Vorteile des Metalls ( Bruchfestigkeit, Randschluss, geringere Kosten), mit den Vorteilen, der Keramik ( Ästhetik) optimal kombiniert.

Keramikbrücken und Kronen sind optisch außerordentlich ansprechend, da sie im Prinzig nicht vom natürlichen Zahn zu unterscheiden sind. Dies stellt nur ein Beispiel dafür dar, welche vielseitigen Möglichkeiten die Prothetik uns heutzutage bietet. Wir freuen uns sehr darauf, in enger Zusammenarbeit mit einem exzellenten Zahntechniklabor in Berlin, die für Sie  individuelle optimale Lösung zu finden ! 

 

 

Implantate

 

Ein Implantat ist eine Schraube, die in den Kieferknochen eingesetzt wird um somit die natürliche Zahnwurzel eines fehlenden Zahnes zu ersetzen. Die Schrauben werden hauptsächlich aus Titan gefertigt, da sich dieses auf Grund seiner großen Korrosionsbeständigkeit sehr gut in den Kieferknochen integriert und außerdem keine schädlichen Nebenwirkungen auf das Gewebe hat.

Alternativ in der Erforschung sind im Moment Implantate aus einer extrem festen Zirkoniumdioxid-Keramik, die auf Grund ihrer weißen Farbe einen großen Vorteil gegenüber dem metallfarbenen Titan hat. Außerdem wird angenommen, dass die Verträglichkeit von Keramiken auf Grund ihrer chemischen Zusammensetzung im allgemeinen besser ist, als die von Metallen. Da es jedoch noch keine gesicherten Langzeitdaten über Implantate aus Zirkoniumdioxid gibt, werden in der zahnärztlichen Praxis im Moment fast ausschließlich Implantate aus Titan verwendet.

Das Einsetzen der Schraube in den Kieferknochen sollte wegen der operativen Risiken durch einen speziell geschulten Zahnarzt erfolgen (Oralchirurg, Kieferchirurg oder Zahnarzt mit spezieller Fortbildung im Bereich der Implatologie). Nach ca. 3- 6 Monaten ist das Implantat rundherum von festem Knochen umgeben und kann langfristig als Verankerung von Zahnersatz dienen. Je nachdem, welche Zähne fehlen, gibt es dabei die unterschiedlichsten Möglichkeiten. Diese reichen von dem Ersatz einzelner Zähne durch Kronen, bis hin zur Verankerung von Prothesen durch spezielle Druckknopfsysteme. Der Hauptvorteil von Implantaten liegt darin, dass der Ersatz der fehlenden Zähne auf eine Weise geschieht, die der natürlichen Situation am nächsten kommt. Die Standartalternative zu einem Implatat für den Ersatz eines einzelnen, fehlenden Zahnes wäre beispielsweise eine Brücke. Um diese fest zu verankern, müssen die beiden angrenzenden Zähne zu einem nicht unerheblichen Teil beschliffen werden. Bei einem Implantat ist dies nicht der Fall, da die Verankerung der Krone einzig und alleine über den Kieferknochen geschieht. Im Falle von Totalprothesen können Implantate den Tragekomfort in großem Maße erleichtern, da durch die feste Verankerung der Implantate das Vorgleiten der Prothese (v.a. der Unterkieferprothese) beim Kauen verhindert wird.

 

Für den Erfolg eines Implantats ist die genaue Planung durch den Zahnarzt ebenso wichtig, wie die Mitarbeit des Patienten bezüglich der Zahn- und Implantatpflege. Neben der Größe der Zahnlücken muss unter anderem auch das Volumen des darunterliegenden Knochens beachtet werden. Zudem wird bei einigen Patienten auf Grund verschiedener Vorerkrankungen (wie z.B. Xerostomie, Osteoporose, Leberzirrhose, Psychosen), bei Einnahme bestimmter Medikamenten oder bei Patienten mit mangelhafter Mundhygiene von der Verwendung von Implantaten abgeraten. Sind diese Risikofaktoren jedoch nicht vorhanden, wird der Erfolg von Implantaten in der Literatur mit bis zu 90 % nach 5 Jahren angegeben.

 

Unsere Praxis blickt auf eine langjährige, erfolgreiche Zusammenarbeit mit auf den Bereich der Implantologie spezialisierten Chirurgen in Berlin zurück. Fragen Sie uns, wenn Sie Interesse an Implantaten haben. Wir beraten Sie gerne!

Verhalten nach operativen Eingriffen

 

Nach operativen Eingriffen in der Mundhöhle (wie zum Beispiel Zahnextraktionen, Wurzelspitzenresektionen, Zahnfleischchirurgie oder der Einbringung von Implantaten) sollte folgendes beachtet werden:

 

  1. In den Stunden nach der Operation kann Ihre Reaktionsfähigkeit vermindert sein. Von der aktiven Teilnahme am Straßenverkehr wird deshalb abgeraten. Lassen Sie sich, wenn möglich, nach Hause fahren.
  2. Währen der ersten halben Stunde nach der Operation beißen Sie auf den vom Zahnarzt eingelegten Tupfer. Danach ziehen Sie diesen vorsichtig zur Seite ab. Sollte daraufhin nochmals eine Blutung auftreten, beißen Sie nochmals eine halbe Stunde auf ein zusammengerolltes sauberes Tuch.
  3. Bis zum Abklingen der Betäubung wegen Verletzungsgefahr bitte nichts essen und nichts heißes trinken.
  4. Zur Vermeidung einer Schwellung: Kühlen Sie am Operationstag und am Tag darauf die Wange an der operierten Stelle ( Eisbeutel, Kühlakku). Vermeiden Sie dabei den direkten Kontakt des Eisbeutels/Kühlakkus zur Haut, indem Sie diese in ein Tuch hüllen. Die Kühlung sollte im 2-Stunden-Takt erfolgen (2 Studen kühlen, 2 Stunden nicht kühlen). Lagern Sie außerdem den Kopf immer höher als den Körper, auch beim schlafen.
  5. Nehmen Sie in den ersten Tagen nach der Operation nur weiche Kost zu sich. Vermeiden Sie Belag-bildende Nahrung wie Milchprodukte oder bestimmte Suppen. Versuchen Sie möglichst auf der unbehandelten Seite zu kauen.
  6. Für eine optimale Wundheilung und der Vermeidung von Komplikationen sollten Sie in den 24 Stunden nach der Operation keinen Alkohol und keine koffein- oder teeinhaltigen Produkte zu sich nehmen (Kaffee, Cola, Schwarz- und Grüntee). Wir empfehlen Kamillentee oder Wasser zu trinken.
  7. Auch das Rauchen verschlechtert die Wundheilung, indem es die Blutversorgung vermindert. Verzichten Sie in den ersten 24 Stunden auf das Rauchen ( besser ist es allerding 2 Wochen vor und nach der Operation auf das Rauchen zu verzichten).
  8. Vermeiden Sie körperliche Anstrengungen in den ersten Tagen nach der Operation um die Gefahr der Nachblutung zu verringern. Von Saunabesuchen wird während dieser Zeit ebenfalls abgeraten. Falls es dennoch unerwartet zu einer Nachblutung kommt, beißen Sie zunächst auf ein sauberes, zusammengerolltes Tuch. Stellt sich nach einer Stunde keine Besserung ein, kontaktieren Sie uns oder den Notfalldienst ( die Telefonnummer finden Sie unten).
  9. Bei Wundschmerzen nach Abklingen der Betäubung nehmen Sie das empfohlene Schmerzmittel ein (Ibuprofen). Halten Sie sich bitte exakt an die Einnahmevorschriften. Beachten Sie die Höchstmenge! Nehmen Sie keine zusätzlichen Schmerzmittel nach eigenem Ermessen!
  10. Die Mundpflege sollte wie gewohnt erfolgen (2x täglich Zähneputzen, evtl, vorhandene Prothesen reinigen), jedoch mit besonderer Vorsicht im Operationsgebiet. Vermeiden Sie heftiges spülen! Desinfizierende Spüllösungen 80,2 Chlorhexidin) können unterstützend angewendet werden. Elektrische Zahnbürsten dürfen außerhalb des Operationsgebietes verwendet werden, von Mundduschen wird vorerst abgeraten.
  11. Normale Beschwerden in den ersten Tagen nach der Operation sind: leicht eingeschränkte Mundöffnung, leichter bis mittelstarker Wundschmerz, Schwellung und leichte Temperaturerhöhung.  Bei ungestörtem Heilungsverlauf nehmen Sie bitte den nächsten vereinbarten Kontrolltermin war.
  12. Bei folgenden Beschwerdem und in jedem Zweifelsfall nehmen Sie bitte umgehend Kontakt mit uns oder dem zahnärztlichen Notdienst auf: starke Kieferklemme, immer stärker werdende Schmerzen, Temperatur über 38,5 °C, anhaltende Blutung oder Gefühlsstörungen.

Sie erreichen uns unter der Telefonnumer:

030- 814785741

 

Außerdem erfahren Sie den dienstahbenden Zahnarzt außerhalb der Sprechzeiten und am Wochenende (Notdienst) unter:

030- 89004333

 

Wir wünschen Ihnen eine gute Besserung!

 

Geschenkgutscheine

 

Haben Sie noch kein passendes Geschenk? Dann verschenken Sie doch einfach strahlend weiße und gesunde Zähne!
 

Der Gutschein kann für jede Leistung, die nicht von der Krankenkasse getragen wird,eingelöst werden.
 

 

 

 

Weitere Leistungen unserer Praxis

  • Implantatsuprakonstruktionen und Prothesen
  • Zahnkronen
  • Brücken
  • Zahnreinigungen (PZR)
  • Bleaching (strahlend weiße Zähne)
  • Zahnästhetik (Kunststofffüllungen)
  • Veneers (Keramikverblendschalen)
  • Parodontitisbehandlung (Zahnfleischerkrankungen)
  • Icon Behandlung (bevor Karies entsteht)
  • Kiefergelenksprobleme (Aqua Splint)
  • Wurzelkanalbehandlungen

 

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Rufen Sie uns an unter +49 30 814785741 oder melden Sie sich direkt über unser Kontaktformular.